
Die gute Vorbereitung hat sich gelohnt für mein 1. Ultra-Debüt auf der 100-km-Distanz. Seit 1. Januar habe ich mich auf diesen sportlichen Höhepunkt vorbereitet. In der Summe habe ich rund 1.875 Kilometer zurückgelegt, bevor am Samstag Morgen (3. Juli) um vier Uhr der Startschuss des 4. ThüringenULTRA fiel. Mein Ziel: gesund ankommen – Zeit spielt keine Rolle.
Gegen 02:30 Uhr signalisierte der Wecker meines Mobiltelefons, dass es nun Zeit zum Aufstehen war. Schon in einer guten Stunde sollte der Startschuss fallen. Ich streifte mir meine kurze, enge Laufhose über, zog das Lauf-Shirt an und schützte empfindliche Stellen auf der Haut mit etwas Puder. Bei rund 14° C konnte ich auf eine Laufjacke verzichten. Schließlich versprach der Wetterbericht, dass es sehr heiß werden würde. Zwei halbe Brötchen und eine Tassen Kaffee, das war mein Frühstück. Ruckzuck war es auch schon zehn vor vier, also höchste Zeit, in den Startbereich zu gehen. Die Stimmung war fröhlich, alle fieberten dem Startschuss entgegen. Es gab überhaupt keine Unruhe unter den Läuferinnen und Läufern. Aber eine gewisse Vorfreude auf den bevorstehenden Langstreckenlauf lag in der Luft.
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