Wales-Sightseeing auf die harte Tour

Michael und unser ehemaliger TriathlonFreund Denis waren bei einer der landschaftlich reizvollsten Ironman-Veranstaltungen am Start – dem Ironman Wales in Pembrokeshire. Bei den diesjährigen harschen äußeren Bedingungen und über 2.500 Höhenmeter auf der Radstrecke dürfte er auch einer der härtesten sein. Vom Schwimmaustieg musste man etwa 1.000 Meter in die Wechselzone laufen. Für viele Athleten eine nette „Aufwärmübung“, nachdem man dem 15 Grad kalten Meer entstiegen ist. Danach ging es auf 180 Kilometern mit über 2.500 Höhenmetern, die auf kurzen 10%-15% Anstiegen gesammelt wurden. Dazu kamen stürmische Windböen – aber auch eine tolle Aussicht und landschaftlicher Genuss für die Athleten.

 

Auch der abschließende Marathon hatte es in sich. Kein einziger flacher Kilometer, zahlreiche 90 Grad Kurven und Wendepunkte machten den Lauf unrhythmisch und anspruchsvoll. Michael und Denis kamen mit 11:19:07 h bzw. 11:20:03 h fast gleichzeitig ins Ziel.

Einzelzeiten Michael:

  • Schwimmen 59:31 min,
  • Rad fahren 6:19:42 h,
  • Laufen 3:47:09 h.

Einzelzeiten Denis:

  • Schwimmen 1:04:07 h,
  • Rad fahren 6:15:34 h,
  • Laufen 3:45:34.

Ein Gedanke zu „Wales-Sightseeing auf die harte Tour

  1. Bevor jemand wegen der Radzeit fragt: Nein, wir hatten keine Radpanne :-). Der Kurs und der Wind waren einfach hammerhart. Die Anstiege waren übrigens laut Schild bis 16%, gefühlt jedoch 20% ;-). Gott sei Dank hatten wir eine Streckenbesichtigung gemacht und nochmal die Ritzelpakete gewechselt. Danke Mike Möbius… Also, wer sich mal richtig einen geben will, dem sei der IM Wales empfohlen. Ist schon ziemlich krass, nach dieser Radstrecke auch noch einen bergigen Marathon zu laufen. Die Fans sind jedenfalls die besten, die ich je erlebt hab. Und unser “Coach” auch… Danke fürs Daumendrücken.

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